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Staat gibt etwas mehr Geld für Schüler aus

Samstag, 7. Februar 2009

4900 Euro gibt der Staat im Durchschnitt für einen Schüler aus. Für einen Grundschüler investierte er zuletzt durchschnittlich 4100 Euro, für einen Gymnasiasten mehr als 5500 Euro, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Die Daten beziehen sich auf das Jahr 2006. Insgesamt wurden pro Schüler 200 Euro mehr als im Vorjahr ausgegeben. Darin sind Personalkosten, Sachmittel und Investitionen an den Gebäuden enthalten.

Am höchsten sind die Ausgaben für die Förderschulen mit bis zu 12 800 Euro pro Schüler, weil dort die Lerngruppen deutlich kleiner sind als an anderen Schulen. Besonders niedrig waren die Ausgaben für Berufsschüler mit durchschnittlich 2200 Euro. Die Jugendlichen haben zumeist aber auch nur Teilzeit-Unterricht.

Hauptkostenpunkt sind die Lehrer mit im Bundesdurchschnitt 3900 Euro pro Schüler. Die übrigen 1000 Euro entfallen unter anderem auf die Gebäude und Schulbücher.

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