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Neues Jahr – Neues Glück

Donnerstag, 17. Januar 2008

Erst einmal ein (wenn auch leicht verspätetes, dafür aber herzliches) frohes neues Jahr! Unser Winterschlaf ist vorüber und wir wollen uns wieder den mehr oder weniger wichtigen Meldungen, die den Bereich der Bildung betreffen, widmen.

Das alte Jahr endete mit einem Paukenschlag: Was wir Jungen schon immer dachten, ist nun Gewissheit: Der „Spiegel“ meldete am 22.12.2007, dass Jungen bei gleichen Leistungen in Deutsch, Mathematik und Sachkunde schlechtere Noten bekämen. Dabei beruft sich der Spiegel auf eine Studie des Bildungsministeriums, für die verschiedene Studien ausgewertet wurden. Begründet wird dieser Missstand, damit, dass der Unterricht vor allem in der Grundschule sich zu sehr an den Interessen der Mädchen orientiert. Bis jetzt ungeklärt ist allerdings noch, wie ein Unterricht aussieht, der an den Interessen der Jungen orientiert ist aussehen soll.

Am 8. Januar ging es mal weider um Studiengebühren. Mehrer Studenten der Freibgerger Universität hatten gegen die Praktiken der Uni, die Studenten von Studiengebühren befreit, wenn sie ein anerkanntes Stipendium besitzen und dies mit einem IQ-Test nachweisen können, geklagt und bekamen jetzt vor dem Verwaltungsgericht in Freiburg Recht. Die Uni muss nach Ansicht der Richter auch besonders gute Leistungen während des Studiums honorieren, auch wenn der Student keinen IQ von 130 nachweisen kann.

Wer studiert bekommt im Schnitt fünf bis sechs Prozent mehr Lohn als Hochschulabsolventen Friedhelm Pfeiffer vom Zentrum für Europäische (ZEW). Er sieht darin einen gerechten Augleich für die Entbehrungen während des Studiums. Besonders attraktiv sind dabei die Fachbereiche Recht- und Wirtschaftswissenschaft sowie Medizin, mit gewissem Abstand auch die Mathematik- und Naturwissenschaften sowie die Ingenieurwissenschaft. Studieren lohnt sich also, auch im Jahr der Mathematik.

Aber auch die Ausbildungen werden im Schnitt besser gezahlt als leztes Jahr. Der Durchschnittliche Auszubildende bekommt 15 Euro mehr. Das Gehalt stieg im Mittel also von 613 auf 628 Euro an. Dabei verdient man im Westen 644 Euro, im Osten hingegen nur 551 Euro. Das innerdeutsche Vergütungsgefälle hat sich aber im Vergleich zum letzen Jahr etwas angegleichen.

Zum Schluss nocheinmal die Studiengebühren, denn auch im neuen Jahr sorgen sie weider für reichlich Zündstoff. So berichtete die dpa:

Wiesbaden (dpa) – Der hessische Staatsgerichtshof verhandelt erst nach der Ende Januar anstehenden Landtagswahl über die Zulässigkeit von Studiengebühren in Hessen. Die mündliche Verhandlung wurde für den 13. Februar angesetzt, wie das Gericht am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Seit dem vergangenen Herbst müssen Studenten in Hessen 500 Euro pro Semester bezahlen. SPD und Grüne haben gegen das Gesetz der DU-Regierung Klage erhoben, die Landesanwältin schloss sich dem an. Auch ein landesweites Bündnis hatte rund 71 000 Unterschriften gesammelt und eine Volksklage eingereicht. Ein Urteil wird für Mitte des Jahres erwartet.

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