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Wachschutz an Schulen in Berlin-Neukölln beginnt an diesem Montag

Sonntag, 9. Dezember 2007

Berlin (dpa) – Im Berliner Problembezirk Neukölln beginnt an diesem Montag der umstrittene Einsatz eines privaten Wachdienstes an Schulen. 20 Sicherheitsleute einer Bielefelder Wachschutzfirma werden an den zehn Standorten der 13 Schulen im Einsatz sein. Mit dem  bundesweit einmaligen Projekt hofft der Bezirk die Sicherheit an seinen Schulen zu erhöhen. Besonders schulfremde Jugendliche und Erwachsene sollen von den Sicherheitsleuten abgewiesen werden. Der
Bezirk reagiert laut Stadtrat mit dem Einsatz der Wachschützer auf 56 Gewaltvorfälle in den vergangenen beiden Schuljahren.

Mehrfach waren dabei Situationen eskaliert, in denen etwa Gruppen arabisch- oder türkischstämmiger Jugendlicher Streitereien auf dem Schulhof mit Gewalt austrugen. Darin wurden auch Lehrer verwickelt und teilweise verletzt, die versucht hatten, zwischen den Jugendlichen zu schlichten. Die geschulten Wachschutz-Mitarbeiter werden keine Waffen tragen. Der Sicherheitseinsatz ist zunächst bis zum 15. Juli 2008 befristet. Dann soll nach Auswertung aller Vorkommnisse über eine längere Dauer entschieden werden.

Ein Kommentar

  1. Da kriegt man ja Angst seine eigenen Kinder auf die Oberschule zu schicken wenn man sowas hört.



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