Archiv für Dezember 2007

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Die dreizehnte SZ erscheint nach den Weihnachtsferien

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Etwa ab dem 1. Januar kann man die dreizehnte Ausgabe des Spickzettels kaufen. In ihr wird über folgende Themen berichtet:

  • Wie sieht die Umsetzung des Rauchverbotes aus?
  • Neues Sportgelände in Markgröningen
  • Auslangsjahr in Kanada
  • Interview mit dem stellvertretenden Schulleiter
  • Bericht über den Ausgang des Börsenspiels
  • Lehrerinterview mit Herrn Kipp

und vieles mehr…

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Wachschutz an Schulen in Berlin-Neukölln beginnt an diesem Montag

Sonntag, 9. Dezember 2007

Berlin (dpa) – Im Berliner Problembezirk Neukölln beginnt an diesem Montag der umstrittene Einsatz eines privaten Wachdienstes an Schulen. 20 Sicherheitsleute einer Bielefelder Wachschutzfirma werden an den zehn Standorten der 13 Schulen im Einsatz sein. Mit dem  bundesweit einmaligen Projekt hofft der Bezirk die Sicherheit an seinen Schulen zu erhöhen. Besonders schulfremde Jugendliche und Erwachsene sollen von den Sicherheitsleuten abgewiesen werden. Der
Bezirk reagiert laut Stadtrat mit dem Einsatz der Wachschützer auf 56 Gewaltvorfälle in den vergangenen beiden Schuljahren.

Mehrfach waren dabei Situationen eskaliert, in denen etwa Gruppen arabisch- oder türkischstämmiger Jugendlicher Streitereien auf dem Schulhof mit Gewalt austrugen. Darin wurden auch Lehrer verwickelt und teilweise verletzt, die versucht hatten, zwischen den Jugendlichen zu schlichten. Die geschulten Wachschutz-Mitarbeiter werden keine Waffen tragen. Der Sicherheitseinsatz ist zunächst bis zum 15. Juli 2008 befristet. Dann soll nach Auswertung aller Vorkommnisse über eine längere Dauer entschieden werden.

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Der PISA-Krieg

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Wollen die Kultusminister sich das Ergebnis Deutschlands nur schönreden? Oder haben die deutschen Schüler tatsächlich besser abgeschnitten?

Es scheint eine reine Glaubenssache zu sein. Fest steht, dass die deutschen Schüler sich auf Platz 6 der 30 OECD-Länder verbessert haben.

Die PISA-Studie hatte sich mit dem Schwerpunktthema Naturwissenschaft beschäftigt und vor allem die Kompetenz der Schüler im lösen lebensnaher Aufgaben untersucht. Die gestellten Aufgaben sind also nicht dem jeweiligen Lehrplan unterworfen. Und hier liegt auch schon das erste Problem der PISA-Studie: Auch wenn die Studie eigentlich unbekannte Aufgaben stellt, so kann es sein, dass je nach Bundesland die Thematik im Unterricht schon behandelt wurde oder eben auch nicht.

Auf jeden Fall stellt die PISA-Studie, wie in den vergangenen Durchgängen auch, wiedereinmal fest, dass die soziale Herkunft in Deutschland entscheidend für den Schulerfolg ist. Hier sollten die Kultusminister ansetzten und mehr Chancengleichheit in der Schule und später auch bei Ausbildungen, Lehren oder beim Studium bieten, anstatt sich jetzt über das Abschneiden Deutschlands zu streiten.

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Endgültig: Man darf Lehrer benoten!

Montag, 3. Dezember 2007

Köln (dpa) – Die Benotung von Lehrern durch ihre Schüler im Internet-Portal «spickmich» ist rechtens. Das entschied das Kölner Oberlandesgericht (OLG) am Dienstag nach der Klage einer Gymnasiallehrerin, die sich verunglimpft sah und eine einstweilige Verfügung beantragt hatte. Die Benotung von Lehrern sei durch das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung gedeckt, erklärte das OLG und bestätigte damit ein entsprechendes Urteil des Kölner Landgerichts vom Juli. In dem Internet-Portal, das bundesweit für Aufsehen sorgt, können Schüler ihre Lehrer in Kategorien wie «gut vorbereitet»,
«faire Noten» oder «cool» von 1 bis 6 bewerten.