Archiv für Juli 2007

h1

Neue SZ am Sporttag

Samstag, 14. Juli 2007

Ein neuer Spickzettel erwartet euch am Mittwoch, den 18. Juli, also am SMV-Sporttag. Es erwarten euch folgende Themen:

  • Rauchverbot am HGG
  • Der VfB ist deutscher Meister!
  • Sind die G8-Schüler überfordert?
  • G8-Gipfel in Heiligendamm
  • Alles über die Abiparty
  • das neue Leitbild am HGG

und natürlich vieles mehr…

h1

Studiengebühren in Baden-Württemberg

Freitag, 13. Juli 2007

Karlsruhe (dpa) – Studenten in Baden-Württemberg müssen seit dem Sommersemester 2007 pro Studienhalbjahr 500 Euro bezahlen. Der Landtag in Stuttgart hatte die Einführung von Studiengebühren im Dezember 2005 beschlossen. Die Einnahmen sollen den Hochschulen zur Verfügung gestellt werden. Das Geld darf nur zur Verbesserung der Lehre eingesetzt werden. Wie die Gebühren im Einzelnen verwendet werden, entscheidet die jeweilige Hochschule in Eigenregie.
Nicht alle Studenten müssen zahlen. Über die Befreiung von der Gebührenpflicht und über die Frage, welche Nachweise dafür erbracht werden müssen, entscheiden die jeweiligen Hochschulen und Berufsakademien. Die Anträge sind vor Beginn der Vorlesungszeit zu stellen.

Befreit von der Gebührenpflicht sind unter anderem Studierende, die ein Kind unter acht Jahren erziehen oder pflegen, Studierende mit einer Behinderung oder einer überdurchschnittlichen Begabung, ausländische Studenten sowie Studierende, deren zwei oder mehr Geschwister studieren und Studiengebühren bezahlen.

h1

«Bin nichts Besonderes» – 14-Jährige hat Einser-Abitur in der Tasche

Donnerstag, 12. Juli 2007

Pforzheim (dpa) – Jeder Abiturient träumt von der perfekten Note. Für Minu Tizabi ist dieser Wunsch in Erfüllung gegangen – und das bereits im Alter von nur 14 Jahren. Die Schülerin des Pforzheimer Hebel-Gymnasiums machte ihren Abschluss mit der Note 1,0. Aber dass sie sich als eine der Jüngsten, die je in Deutschland das Abitur bestanden, von der breiten Masse abhebt, sieht das Mädchen eher nicht: «Ich finde nicht, dass ich etwas Besonderes oder besonders schlau bin», betont Minu. Sie habe genauso gelernt wie alle anderen, die nun ihr Reifezeugnis in der Tasche haben.

Für sie hatte das Lernen allerdings schon früh begonnen: Als Einjährige baute sie Figuren aus Überraschungseiern zusammen, im Alter von drei Jahren konnte sie lesen. Die erste und die zweite Klasse hat Minu übersprungen, sie wurde mit nur sechs Jahren in den dritten Schuljahrgang eingeschult. Auch die fünfte Klasse an ihrem Gymnasium hat das Mädchen nicht lange besucht: Nach nur drei Wochen wurde Minu erneut eine Klasse höher gestuft.

Neid oder Ablehnung habe sie wegen ihrer außerordentlichen Intelligenz nie zu spüren bekommen: «Ich habe mich mit allen Schülern in meinem Jahrgang gut verstanden. Auch die Lehrer waren immer sehr nett zu mir», sagt Minu zurückblickend auf ihre Schulzeit. Obwohl sie von manchen nicht immer als Oberstufen-Schülerin erkannt worden ist: «Die Oberstufler dürfen im Gegensatz zu den jüngeren Schülern an meiner Schule in den Pausen im Klassenzimmer bleiben, während die anderen in den Hof müssen. Manche Lehrer, die mich nicht so gut kannten, dachten aber oft, dass ich gar nicht in die Oberstufe gehöre, weil ich ja noch so jung bin, und wollten mich dann immer in den Hof schicken», erzählt Minu amüsiert.

Auch an ihrer künftigen Bildungsstätte wird das Mädchen den Altersdurchschnitt vermutlich um einiges senken: Sie will Medizin studieren und hofft, in Heidelberg oder München mit ihrer Bewerbung erfolgreich zu sein. «Ich freue mich schon aufs Studieren. Das wird bestimmt interessant», sagt sie. Alleine muss das Mädchen nicht in die neue Stadt ziehen: Minus Vater, ein selbstständiger Diplom-Ingenieur, wird das Mädchen begleiten, egal, wohin es seine Tochter verschlägt. Bis es mit dem Umzug und dem Studium so weit ist, beschäftigt sich die 14-Jährige mit ihren Hobbys: Sie liest, sie schreibt, sie trifft sich mit Freundinnen – wie ein ganz normales Mädchen.