Archiv für Februar 2007

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Ausschuss-Vorsitzende fordert „Nationalen Bildungspack“

Sonntag, 25. Februar 2007

Berlin (dpa) – Die Vorsitzende des Bundestags-Bildungsausschusses, Ulla Burchardt (SPD), hat eine neue gemeinsame Offensive von Bund und Ländern zur Verbesserung des deutschen Bildungssystems verlangt. Durch seine mangelnde Leistungsfähigkeit gerate die Innovationsfähigkeit Deutschlands «immer mehr in Gefahr», sagte Burchardt am Sonntag der dpa. Dies werde nicht erst durch die harsche und berechtigte Kritik von UN-Menschenrechtsinspektor Vernor Muñoz deutlich, sondern sei auch durch andere Studien belegt. Burchardt: «Ein nationaler Bildungspakt ist jetzt überfällig.»
Die Vize-Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Marianne Demmer, warte Bundesregierung und Kultusminister davor, durch «Schönreden» die Analyse des Menschenrechtsinspektors jetzt einfach beiseite zu schieben. Muñoz stelle Chancenungleichheit und die hohe Selektivität im deutschen Schulsystems «zu Recht an den internationalen Pranger». Das in der UN-Menschenrechtscharta verbriefte «Recht auf Bildung» müsse auch für Migrantenkinder und für Schüler aus armen Familien gelten.

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UN-Menschenrechtsinspektor übt harsche Kritik an deutscher Schule

Donnerstag, 22. Februar 2007

Berlin (dpa) – Der UN-Menschenrechtsinspektor Vernor Muñoz hat mit scharfen Worten die deutsche Bildungspolitik gerügt. Das dreigliedrige Schulsystem mit Haupt- und Realschule sowie Gymnasium benachteilige durch seine frühe Aufteilung Kinder aus armen Elternhäusern und aus Migrantenfamilien. Es wirke «extrem selektiv» und diskriminiere Behinderte, schreibt der Menschenrechtsexperte in seinem Bericht über Deutschland, der der Deutschen Presseagentur (dpa) vorliegt. Muñoz besuchte vor einem Jahr Deutschland. Seinen Bericht will er am 21. März bei der vierten Sitzung des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen (UN) in Genf vortragen.

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Die elfte SZ

Donnerstag, 22. Februar 2007

Es ist also soweit. Ab Montag, den 26. Februar könnt ihr die neue Ausgabe des Spickzettels kaufen. Die Themen:

  • SZ goes online
  • Amoklauf an Schulen
  • Alles über Sudokus
  • Leserbrief
  • Band: Old Keeper Society
  • Band: Standardabweichung
  • Witze
  • Sammeldrache
  • Bilder vom Crazy Carneval
  • Der Führerschein mit 17
  • Mein Winterabenteuer
  • Der Mitschreiber
  • SMV-Veranstaltungsplan
  • Die Mehrwertsteuer
  • SOS – Save Our Selves
  • 15 Möglichkeiten eine Pizza zu bestellen
  • CMT – Die Reisemesse
  • Umbau am HGG

Also am Montag (26. Februar) unbendingt 50ct mitnehmen und den Spickzetel kaufen!

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Ingenieure in der Elektrobranche gesucht

Mittwoch, 21. Februar 2007

Frankfurt/Main (dpa/gms) – Angehende Ingenieure haben beste Chancen in der Elektrobranche. «Jobs gibt es vor allem dort, wo High-Tech entwickelt, produziert und angewendet wird», sagte Rainer Bechtold vom Branchenverband ZVEI in Frankfurt dem dpa/gms-Themendienst. Der Verband rechnet nach Angaben vom Mittwoch in diesem Jahr mit einem Umsatzwachstum von fünf bis sechs Prozent. Dabei würden in der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie mindestens 6000 bis 8000 neue Stellen geschaffen, hieß es weiter. Gleichzeitig bereite der Mangel der innovationsstarken Branche zunehmend Probleme.Denn vor allem in den innovativen Segmenten würden Fachkräfte gesucht, sagte Bechtold. Dazu gehörten unter anderem die Automatisierungstechnik und die Elektromedizin. Aber auch in konventionellen Branchenzweigen sind Ingenieure knapp, denn digitale Technik werde heutzutage schließlich auch in Autos oder Waschmaschinen eingebaut. «Elektrotechnik und Elektronik sind Studiengänge mit großer Zukunft», sagte Bechtold weiter. Dabei spiele die Spezialisierung eine untergeordnete Rolle.

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Schüler am Haken – Leherin muss vor Gericht

Dienstag, 20. Februar 2007

Hamburg (dpa/lno) – Schüler am Haken: Wegen einer Strafaktion muss sich eine freigesprochene Hamburger Gesamtschullehrerin in einem Berufungsverfahren erneut vor Gericht verantworten. Das sagte Oberstaatsanwalt Rüdiger Bagger am Dienstag der dpa in Hamburg. Laut Anklage soll die 55-jährige Pädagogin zwei Jungen in einer Sportstunde mit einem Gymnastikband an einem Kleiderhaken aufgehängt haben. Die beiden elf und zwölf Jahre alten Schüler einer sechsten Klasse hatten mit einem Gummiband den Sportunterricht gestört. Die Lehrerin führte die Jungen an dem Band in die Umkleidekabine. Laut Aussage der Schüler hängte sie dann das Band so über einen Kleiderhaken, dass die an der Brust umschnürten Jungen für kurze Zeit auf Zehenspitzen stehen mussten. Verletzt wurden sie nicht. Die Lehrerin hatte die Situation als harmlosen Spaß geschildert und machte eine Mobbing- Kampagne von Eltern für die Strafanzeige verantwortlich.
Das Amtsgericht Barmbek hatte keine hinreichenden Beweise für die Schuld der Lehrerin gesehen und sie im September vom Vorwurf der Körperverletzung im Amt und der Freiheitsberaubung freigesprochen. Die Nebenklage, die die Eltern der Jungen vertritt, war den Angaben zufolge dagegen in die Berufung gegangen. Das Berufungsverfahren vor dem Landgericht ist für den 28. März terminiert.

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Studiengebühren an einigen Hochschulen zweckentfremdet

Dienstag, 20. Februar 2007

Berlin (dpa) – An mehreren deutsche Universitäten werden die Studiengebühren einem Pressebericht zufolge zweckentfremdet. Nach einem Bericht des Berliner «Tagesspiegel» (21.2.2007) schafft die Uni Göttingen mit den Geldern Sportgeräte an, obwohl die Gebühren der Verbesserung der Lehre dienen sollen. Die Uni Aachen habe Gelder für Imagebroschüren verwendet. Die Fachhochschule Hildesheim/Göttingen habe ein 300 000 Euro-Haushaltsloch gestopft, die Uni Dortmund wolle mit Gebühren-Geldern ein Defizit von 400 000 Euro ausgleichen.
Für Niedersachsen verteidigte Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU) diese Ausgaben. Sie würden die Hochschulen «an anderer Stelle entlasten», sagte er dem «Tagesspiegel». Das Wissenschaftsministerium Nordrhein-Westfalen kündigte dagegen auf Anfrage eine Untersuchung an. In Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen müssen Studienanfänger seit diesem Winter 500 Euro pro Semester zahlen. Vom kommenden Sommersemester an gibt es dort Gebühren für alle. Auch Bayern, Baden- Württemberg und Hamburg führen dann allgemeine Studiengebühren ein.

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Neues Logo!

Freitag, 2. Februar 2007

Das alte Logo hat nach zehn Ausgaben ausgedient. Ab sofort ziert ein neues Logo die Cover des Spickzettels.

Logo der SZ

Gefällt es euch? War das alte Logo besser? Schreibts in die Kommentare!

 

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11. SZ erscheint nach den Faschingsferien.

Freitag, 2. Februar 2007

Die neue Ausgabe des Spickzettels wird am 26. Februar veröffentlicht. Dann gibt es wieder 40 Seiten geballte Informationen im handlichen A5 Format zu kaufen und natürlich auch wieder für nur 50 Cent.
Alle Themen erfahrt ihr, sobald wie möglich, hier im Blog. Bis jetzt stehen nur einige Themen fest:

Alles über die zwei Schülerbands des HGG: Standartabweichung […]

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SZ-Blog geht online.

Freitag, 2. Februar 2007

Man findet immer mehr im Internet – jetzt auch uns! Wir sind ab sofort mit einem Spickzettel-Blog im Internet zu erreichen.Was erwartet euch hier?

  • Alle Schlagzeilen der Schülerzeitung Spickzettel
  • Alle Cover der vergangenen Ausgaben
  • Informationen über die Redaktion
  • Zusätzliche Artikel zur normalen Ausgabe
  • Alles zu den Ausgaben
  • Infos zu Neuerungen im Spickzettel
  • und noch vieles mehr…

Also schaut einfach mal im SZ-Blog rein und stöbert ein bisschen. Es lohnt sich!

PS: Wenn ihr Verbesserungsvorschläge habt, dann mailt an mail@sz-hgg.de oder schreibt einen Kommentar.